07.07.2017 Fjäres nach Falkenberg

Diese Nacht war schon ruhiger. Es waren in der Nacht nur für ca. zwei Stunden Hubschrauber zu hören. Diese gehörten zu einer militärischen Übung hatte mir der CP Betreiber am Morgen erzählt.

Es waren insgesamt sechs deutsche Fahrzeuge am Abend auf dem Platz. Am Morgen um 8 Uhr waren die ersten vier schon wieder unterwegs. Heute früh war mein Zelt trocken. Das habe ich nicht erwartet. So kam es, dass ich mich gut mit meinem Cappuccino gestärkt auf den Weg machte. Mein erstes Ziel war Åsa. Ich erreichte es um 10.30 Uhr. Der Duft von frischen Teigwaren zeigten mit den Weg in die Bäckerei. Die beiden gut gelaunten Damen hatten gut zu tun. Die Auswahl von Brot, Brötchen und sonstigen Sahneschnitten und Teigwaren war riesig. Ein jeder musste eine Marke ziehen. Da der CP gleich nebenan ist, ist es eine gute Sache. Ich esse die ersten der drei leckeren Teile in den bequemen Korbsesseln vor der Bäckerei.

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06.07.2017 Lungälv nach Fjäres

Es war eine sehr unruhige Nacht, die mich heute morgen in den sonnigen Tag brachte. Hinter mir eine Art Bundesstraße und auf der anderen Flussseite die Autobahn. Die sanitären Anlagen waren wieder alt aber sauber. Das Abendessen gönnte ich mir im Restaurant. Es war für einen Radler so dürftig, dass ich nach dem leckeren aber überschaubaren Burger noch hungrig war.

Die Touristinfo gleich gegenüber öffnet um 10 Uhr. Pünktlich war ich da.
Ich wurde wiederum freundlich und allumfassend beraten. Die Karten waren wieder gratis. Es ging bei strahlend blauen Himmel die ersten Kilometer am Fluss entlang. In Ytterby machte ich an einem kleinen Café meine Frühstückspause. Das hausgemachte Gebäck ist hier der Hammer.

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04.07.2017 Malö nach Kungälv

Schon um 7.00 Uhr bin ich freiwillig aus meinem Zelt gekrochen. Es war schon richtig warm. Die Sonne konnte am wolkenlosen und blauen Himmel ihre volle Macht zum wirken bringen. Mein morgendliches „Cappuccino Ritual“ habe ich heute bis zur Vollendung gestaltet. So können jetzt alle Tage beginnen.

Keine 500 Meter und ich war schon auf der ersten Fähre des Tages. Drei Minuten später war ich wieder auf dem Festland. Ich wollte nicht mehr an der vielbefahrenen Straße langfahren. Ich beschloss einen Weg zu nehmen der auf der Karte an der Rezeption auslag. Immer den dunkelroten, fetten Strichen folgen und es geht in Schlangenlinien durch den Wald. Die Route war eine Touristen-Wander-Mountainbike Route – also gar nichts für mich.  
Das wurde mir erst klar als ich den ersten Aufstieg mit Motor (!) schieben musste. Die folgenden, ich weiß nicht mehr wie viele Kilometer, waren die Hölle. Es ging über ganz schmale Wege, durch hüfthohe Gräser, durch Matschpassagen und über Abertausende Wurzeln.

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02.07.2017 Håbol nach Grebbestad

Ich hatte eine ruhige Nacht und richtig gut geschlafen.
Hier mitten im Wald hörte ich nichts von den störenden Geräusche der Umwelt. Ich hatte sogar das Gefühl, das auch die vielen Vögel etwas leiser sangen. Ein reichhaltiges Frühstück mit interessanten Gespräch vertrieb uns die Zeit bis zum Aufbruch. So richtig hatte ich keine Lust. Das  lag zum einen an diesem wunderschönen und herrlichen Platz. Der Name „Paradies“ passt hier genau. Zum anderen an dem Schotterweg im Wald bis zur Straße.

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