07.11.2012

Vieles haben wir in den vergangenen Wochen geschafft! Der Sommer hat sich langatmig verabschiedet. Der Herbst ist fast übergangslos gekommen. In den ersten Oktobertagen hat so mancher die weggepackten Sommerklamotten wieder hervorgeholt. Ach, es gab auch den ein oder anderen der es nach über 20 Jahren, seit Einführung der Sommerzeit, nicht geschafft hat die Uhr richtig zu stellen. Merke: Im Winter die Uhr zurückdrehen!!, denn es kommen die Möbel wieder rein!! @ der betreffende Leser weiss schon das er gemeint ist. Es macht Spass durch das herabgefallene Lauf zu schlendern und die feuchte, manchmal modrige Luft einzuatmen. Das Rascheln der Blätter ist wie angenehme Melodie in meinen Ohren. Unter dem Kastanienlaub finde ich die reifen Früchte neben den stacheligen Schalen. Glänzend erinnern sie mich an die vielen Bastelstunden in meiner Jugend. Wie ein kleines Kind hebe ich sie auf und halte sie eine Weile in meinen Händen. Ich geniesse diesen Moment. Genießen hat etwas mit „sich Zeit nehmen“ zu tun. Zu schnell vergeht sie und macht mich schon wieder ungeduldig auf das neue. Ich will die Kastanie gar nicht mehr loslassen. Vor mir geht eine junge Mutter mit Ihrer Tochter spazieren. Ich schenke der kleinen die Kastanie. Ihre erst schüchternen und dann, nachdem sie sich bei der Mama mit einem Blick abgesichert hat, auch gleich weit aufgerissenen, leuchtenden Augen sagen ohne Worte danke. Ich freue mich und denke an meine eigenen, jetzt schon erwachsenen, Kinder. Jetzt denke ich an mich. Wie passt das zusammen? Auch auf mich kommt jetzt der Spätsommer in meinem Leben zu. Viel Zeit habe ich noch um darüber nachzudenken. Heute geniesse ich den Tag. So ganz alleine zu Fuß unterwegs. Eine andere Art der langsamen Fortbewegung – schon fast Entschleunigung. Das Rad ist beim Kundendienst und ich bekomme es erst am Freitag wieder zurück. Apropos Rad. Da war doch noch die Aktion mit dem Spendensammeln für die Mukoviszidose Selbshilfegruppe e.V. in Kassel. Es sind weitere Spenden eingegangen – obwohl ich doch gar nicht so intensiv die Kilometer geschruppt habe. Mein Dank geht heute an die Nachfolgenden Spender: NUN Hotelmanagement GmbH, Familie Wüst, allen meinen Geburtstagsgästen, und meiner lieben, langjährigen Freundin Dagmar B. mit 1948.61 € ist jetzt fast die 2000€ Grenze erreicht. Vielen Dank von ganzem Herzen auch noch einmal an alle die mich bisher Unterstützt haben. Mit eurer aller Hilfe werde ich es schaffen die als Ziel gesetzten 5000 € bis Juli 2014 zu sammeln. Heute morgen hat Obama noch in etwa so gesagt „Das beste kommt jetzt in den nächsten vier Jahren“ ich schließe mich dem nicht ganz an. Für und mit euch will ich mein Ziel in den nächsten zwei Jahren schaffen. Versprochen.

23.07.2012 Freidurchatmen Spendenstand

Im www. wird dieser Tag als der Beginn einer kleinen Sommerperiode angekündigt. Für den heutigen Tag habe ich zum Abend meine Freunde zum “Bohneneintopf essen“ eingeladen. Fast allen haben zugesagt und versprochen einen Großen Hunger mitzubringen. Gegen 5h am Morgen stehe ich nach einer unruhigen Nacht auf. Es dämmert schon und die ersten Vögel stimmen in Ihr Morgenlied ein. In der Siedlung ist es still. Niemand zu sehen. Aus einem Fenster höre ich ein Schnarchen. Der oder Die Glückliche schläft entspannt und ruhig. Schon am Vorabend habe ich mein Rad in den Garten gestellt um keinen Lärm bei losfahren zu verursachen. Mein Ziel ist heute ein Gemüsegarten nur wenige KM von meinem Zuhause entfernt. Nach einigen hundert Metern bin ich aus dem Dorf heraus und fahre am Wahlebach entlang.

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23.07.2012

Vorabinfo. Der heutige gesellige Abend mit vielen Freunden, bei einem leckeren Bohneneintopf und jeder Menge interessanter Gespräche, hat nebenbei für die Mukoviszidose Selbsthilfe Gruppe in Kassel satte 250€ in die Kasse gebracht. Euch allen ein großes Dankeschön von ganzem Herzen. Damit habe ich nicht gerechnet. Bald folgt der ausführliche Bericht.

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung

09.06.2012

Über einen schmalen gepflasterten Weg gehe ich auf die Weser zu. Die letzten Meter bis zum Flussbett führen mich über den weichen Sand. Neben mir wiegt sich das hüfthohe Ufergras. Ein leichter Wind kommt mir mit dem typischen salzigen Geschmack der nahen Nordsee entgegen. In der salzigen Luft kann ich fast die Fische und Muscheln in der Weser schmecken. Über mir der klare und wolkenlose Himmel. Die Sterne funkeln und leuchten zu mir herunter. Der abnehmende Mond bringt etwas Licht in die Dunkelheit. Weit, weit weg fährt einer der letzten Züge dieser Nacht aus der Provinz, hier fast schon an der Kante der Nordsee, in Richtung Bremen. Dom, dom, dom höre ich die Schwellen unter der Last des Zuges stöhnen. Wer ist wohl in diesem Zug?

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06.06.2012

+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++

Fast 2000 Kilometer sind geschafft und fast 1000€ sind gespendet.

Danke allen von ganzem Herzen dafür!