20.10.2019 Altmühlradweg – Sulzbach Rosenberg nach Nürnberg

Gestern Abend konnten wir hoch oben von unserem Hotel aus noch einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Heute Morgen um 7 Uhr stieg die Sonne langsam im Osten auf. Gleichsam verhüllte der aufsteigende Nebel das Tal. Somit war das beschauliche Städtchen Sulzbach Rosenberg nicht mehr zu sehen.

Nach unserem stärkendem Frühstück rollten wir rasant den Berg in die kleine Stadt hinunter. Vergessen waren die Mühen des gestrigen Abends als wir den Berg mit seinen 70 HM und mit den vollgepackten Räder hochgeschoben sind. Das Städtchen war noch im Sonntagsschlaf. Nur die fleißigen Kirchgänger strömten um 10 Uhr aus der Kirche mitten in der Altstadt und verteilten sich in den Gassen. Der Pfarrer und die Messdiener standen an der Türe der Kirche und verabschiededen die Gläubigen und wünschten einen schönen Sonntag. 25 km radelten wir ganz entspannt immer rauf und runter durch die ruhigen Straßen und durch die Felder. Es war teilweise schon mehr rauf als runter. Die sanften bergab Passagen rollten wir still hinunter. In Hersbruck legten wir unsere Vormittagspause auf dem Marktplatz ein. Heute zur in Bayern zelebrierten „Aller Welts Kirchweih“ waren in der Stadt auch Fahrgeschäfte zur Kinder Belustigung aufgebaut.

Die Eltern wurden im sonnigen Biergarten unter Bäumen und den unbequemen Bierbänken mit den entsprechenden Speisen und Getränken bespasst! Die Sonne tat, sofern sie nicht immer wieder von den Wolken verdeckt wurde, gut. Unter der dicken Jacke begann ich sogar zu schwitzen. In Sulzbach Rosenberg, Hersbuck sowie auch in Lauf rollten wir langsam und gut durchgeschüttelt durch die mit Pflastersteinen ausgestatteten Innenstädte. Ich habe es nicht geschafft vom Fluss Pegnitz ein Foto mit dem Schild zu machen. Idyllisch war es allemal an ihr lang zu radeln.

Viele Fußgänger und Radler säumten heute unsere Tour. Unser Radklingeln hatten heute gut zu tun um die Herrchen, Frauchen und sonstigen Verkehsteilnehmer vor uns zu „warnen“.ln den kleinen Dörfern ist mir aufgefallen, dass viele Bäckereien für immer geschlossen waren. Jedoch waren die vielen kleinen Metzgereien noch geöffnet. Am Nachmittag wurde die Sonne stärker jedoch leider auch das  aufkommen der Menschen auf den Wegen heftiger. Die letzen 13 KM vor Nürnberg ging es an der vielbefahrenen Bundesstraße B 14 entlang. Das war nicht so prickelnd. War ja auch nicht mehr der original ausgeschilderte Radweg! Die letzten Kilometer am Wöhrdersee entlang waren nicht mehr schön zu fahren. Übervoll war dieser Freizeit- und Erholungspark. Auf den letzten Kilometern mussten wir noch durch die Fußgängerzone zum Bahnhof – natürlich wegen der Menschenmassen schieben. Nach über 420 Km ist diese sehr schöne Tour hier zu Ende. 




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