Über mich… „Als ich unbekümmert im Jahr 2012 meine erste Reise plante….“

Eins plus elf plus fünftausend ist ein …

oder 1 + 11 + 5000 = 1 Ziel

Na gut, wenn man die Hintergründe der Geschichte nicht kennt, ist es etwas verwirrend.

So verwirrend, dass ich mir an einem schönen Herbstabend Gedanken über mein doch so geregeltes Leben machte.

Was kann ich mich doch glücklich schätzen, dass ich mich gut fühle, keine körperlichen oder psychischen Gebrechen habe und es auch meiner Familie gut geht.

Die Sonne geht langsam in einem Feuerball am Horizont unter. Die Feuchtigkeit steigt aus dem laubbedeckten Boden heraus und legt sich über meine Beine. Die Vögel stimmen in ihr Abendkonzert ein und es ist ein tolles Gefühl die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Mit meinem ganzen Körper nehme ich all diese Reize in mir auf. Jetzt noch einmal kräftig durchatmen und dann die letzten Kilometer mit dem Rad nach Hause. Einfach den Tag radelnd ausklingen lassen.

Doch da ist noch etwas was mich innehalten lässt. Was ist mit all den anderen Menschen unter uns, den es nicht so gut geht?

Welche Momente brauchen Sie um richtig genießen zu können?

FREIDURCHATMEN das ist ein Herzenswunsch der an Mukoviszidose erkrankten Kinder.

Da fällt mit der Beitrag aus der HNA vom 25.07.2011 wieder ein. (http://www.hna.de/gesundheit/lokal/zentrum-mukoviszidose-mz-1335359.html)

„Die Behandlung von Mukoviszidosepatienten ist eine sehr komplexe Aufgabe und braucht jede Art von Unterstützung“, dass ist bei mir noch hängen geblieben. Schon einmal hatte ich bei meiner beruflichen Tätigkeit die Möglichkeit den Mukoviszidose e.V. und seine in der Öffentlichkeit aktiven Mitglieder kennen zulernen. Dabei konnte ich mich mit Ihnen austauschen und sie im Rahmen einiger Spendenveranstaltungen unterstützen.

Jetzt möchte ich das mit meinen kleinen Mitteln wieder tun. Doch dazu benötige ich Eure Unterstützung.

Jetzt da Ihr mir schon so aufmerksam gefolgt seid, lade ich euch ein, die Reise mit mir zu beginnen.

Welche Reise? Na die,  mit den  – „Eins plus elf plus fünftausend ist ein …Ziel“.

Ich möchte für den guten Zweck eine Radtour vom Atlantik bis zum schwarzen Meer unternehmen.

1 Ziel, 11 Länder und ca. 5000 km.

  • Mein Ziel ist es den Mukoviszidose e. V. in Kassel mit jedem geradelten Kilometer mit einem Euro zu unterstützen. Diesen Euro möchte ich durch Euch sammeln
  • Elf Länder in etwa 70 Tagen durchradeln
  • Starten werde ich in Saint Nazaire am Atlantik in Frankreich. Weiter geht es über die Schweiz nach Deutschland, durch Österreich, Ungarn, Serbien, Kroatien, die Slowakei, Rumänien,  Moldavien, Ukraine und Bulgarien.
  • Einen Döner an meinem 50. Geburtstag in Istanbul zu essen, habe ich mir als mein persönliches Highlight auf die Fahne geschrieben
  • 5000 km ist in etwa die Strecke, mit der ich rechnen muss

„ Eine Reise beginnt immer mit dem ersten kleinen Schritt! und ein Ziel muss richtig groß sein, damit man es nicht aus den Augen verliert“

­­­Diese beiden Slogans werde ich mir selbst wohl noch oft auf meiner Reise vorsprechen.

www.freidurchatmen.de soll Euch für die nächsten Monate begleiten.

Ich werde in der Zeit von März 2012 bis Juli 2014 regelmäßig von meinen Erlebnissen berichten und euch natürlich immer an den aktuellen Spendenstand erinnern.

Ein kleines Reisetagebuch soll mit Bildern und kleinen Geschichten vom Tag Lust zum Mitmachen oder einfach zum geistigen dabei sein helfen.

Die lange Reisezeit ist daher begründet, dass ich einen Teil meines Erholungsurlaubes dafür hernehmen werde, den anderen Teil möchte ich natürlich mit meiner Familie, die dieses Vorhaben mit allen erdenklichen Mittel unterstützt, verbringen.

Die Tage rücken näher. Noch spüre ich den eisigen Winter mit bis zu -17° im Februar 2012.

Eigentlich sollte jetzt schon täglich geradelt werden, um mit ein wenig mehr Fitness die erste Etappe von Saint Nazaire bis nach Basel zu schultern.

Als Starttermin steht nun endgültig der 28.03. 2012 fest. – Egal was kommt!

An was ich noch alles denken sollte!

Aufgrund der vielen guten und sicherlich auch in manchen Fällen bewährten Ratschläge, habe ich versucht so lange wie möglich und so wenig wie möglich darüber mit meinen Freunden zu sprechen. Liebe Freunde bitte seht es mir an dieser Stelle nach…

Das Wichtigste für diese Reise ist die Gesundheit, der Geist und die Ausrüstung.

Gesund fühle ich mich, ob der „Geist“, der sich dieses Vorhaben ausgedacht hat, so ganz in Ordnung ist, wird sich später zeigen.

Für meine Ausrüstung und für die erste Planung habe ich lange mit mir gerungen.

Was ist das beste Rad? Aus welchen Materialen sollen die Packtaschen sein? Genügen die Packtaschen am Gepäckträger oder  brauche ich für das Vorderrad auch welche? Nehme ich ein Zelt mit? Oder wo schlafe ich eigentlich sonst?… Das ist nur ein kleiner Teil der Überlegungen im Vorfeld.

Wie komme ich zum Atlantik? Was sagt die Klimatabelle? Oder wie komme ich von Basel nach Hause? Bekommt mein Sohn Franz, der die erste Etappe mit mir meistern will, Urlaub?

Das Rad ist letztendlich ein Rad von Riese und Müller, das „Intercontinental“ geworden. Eines der letzten Ausstellungsräder aus dem Jahr 2011. Es ist der Range Rover unter den Rädern.

Mit diesem Rad fühlte ich  mich schon nach wenigen Kilometern vertraut. Solide Handarbeit mit einem Maximum an Technik, die noch von mir bewältigt werden muss…- Hoffentlich geht mir nichts kaputt.

Die Packtaschen von Ortlieb in der bewährten Qualität. Wasserfest und „unkapputtbar“. Nicht zu groß und doch Platz für alles, was ich so benötigen werde.

Ach ja, da ist noch die Frage was alles gebraucht wird? Das wird wohl die letzte Frage vor der ersten Etappe sein. Ich habe ja kein Problem mich von Gegenständen zu trennen, aber was brauch ich dafür wirklich? Na ja, auch das werde ich in den nächsten schlaflosen Nächten mit mir klären.

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