D – 31.08 – 06.09.2013 Berlin – Usedom



Für Deutschland, insbesondere für die Region Berlin bis zur Ostseeküste, ist die nächsten Tage ein super Wetter angekündigt. Na ja, ich will der Wetterfee von Air Berlin, auf NTV vertrauen. Bei 20c starten wir am Morgen in Berlin Reinickendorf. Nach 20 Minuten sind wir am Radweg Berlin-Usedom angekommen. Wir verlassen die große Stadt. Durch den Brandenburger Speckgürtel radeln wir durch idyllische Dörfer immer Richtung Norden. Zeitweise zeigt bis zum Mittag das Thermometer 26c. Die Strecke geht heute überwiegend auf Asphalt. So dann und wann schlängelt sich eine gepflasterte Straße dazwischen. Die Orte sind klein und romantisch. Manch ein Straßenzug erinnert noch an die 60er bis 80er Jahre. Aber auch postmoderne Häuser sind zu finden. Passen aber nicht so recht in das Bild hinein. Wir überqueren die Panke. Einen kleinen Fluß der dem Stadtteil Pankow in Berlin seinen Namen verliehen hat. Es sind für einen Samstag wenige Radler unterwegs. Diese sind jedoch alle, wie auch wir, auf Ihren Rädern gut gelaunt mit einem fröhlichen Lächeln unterwegs. Viele Felder sind schon abgeerntet. Nur noch vereinzelt findet sich die blühende Blumenpracht des Sommers wieder. Eine Blume – oder ein Unkraut- mit einer gelben Farbe bestimmt das Bild. Also für alle Besserwisser: Es ist keine Sonnenblume. Durch Kiefer, Lärchen, Eichen und Mischwälder hindurch kommen wir gut voran. Der Geruch des Waldes ist unbeschreiblich. Seine volle Stärke entfaltet er an den frisch geschlagenen und aufgestapelten Holzlagerplätzen. In Biesenthal machen wir im. “Cafe zum Schloßberg“ unsere große Pause. Direkt auf der Strecke kurz vor einer Stelle an der rechts abgebogen wird ist das Kaffee. Die Tische draußen zwingen einen förmlich zum Abbremsen und verweilen. Der leckere Himbeerkuchen, die hausgemachte Frikadelle oder war es eine Boulette, mit dem Milchkaffee bringen verlorene Kräfte zurück. Martina will heute nur 60 KM fahren. Schon am frühen Nachmittag sucht sie nach einem Quartier. Die erste Möglichkeit am Werbellin See hat eine “geschlossene Gesellschaft“ und keine Zimmer mehr frei. Aber nach wenigen Kilometern weiter finden wir im Nationalpark Schorfheide ein Zimmer. Nicht irgendeines. Nein. Wir sind in einer Anlage gelandet, in der schon früher, nicht nur in den Zeiten der DDR, zahlreiche Staatsgäste bewirtet wurden. Von Kaisern, Königen, Funktionären und westlichen Politikern wird berichtet. Hier wurde früher von und mit den Gästen das vorbeigetriebene Wild aus den Gehegen geschossen. Unglaublich. Wir haben ein Zimmer in einer der drei Villen bekommen. In diesen modern renovierten Gebäuden fehlt es uns an nichts. Zum Abendessen sind wir im Gasthaus am Spring. Samstag gibt es immer Eisbein. Wir bekommen das letzte. Klasse. Heute haben wir 64KM in 4.30h geschafft und das leckere fette Essen verdient. Mal schauen was uns der nächste Tag bringt.

Berlin in Richtung Usedom 2. Tag 31.08 – 06.09.2013

Nicht nur viele Betriebe wie zum Beispiel die Maxhütte oder das Petrolchemische Kombinat Schwedt hatten hier Erholungseinrichtungen, sondern auch das Ministerium für Bauwesen unterhielt an diesem Ort ein Schulungszentrum. So die Beschreibung im Bikeline Radfernwegführer Berlin-Usedom für diesen gastlichen Ort. Heute sind wir hier nach 54KM gelandet. Diese Einrichtung nennt sich heute Panoramahotel und ist sagenhaft am Oberruckersee gelegen. Direkt am Wasser laden Liegestühle zum entspannen ein. Oberhalb auf der Terrasse ist der See und das gegenüber liegende Ufer zu erkennen. Die im Bikeline Führer abgebildeten Bänke auf dem Steg laden in Natur beim Sonnenuntergang genauso, wenn nicht noch mehr, zum kuscheln ein. Doch bis es soweit ist darf mal eben über Berg und Tal geradelt werden. Heute morgen um 10.00h sind wir am “Jagdschloss Hubertusstock“ bei gerade mal 13c gestartet. Der asphaltierte Radweg führt uns in einiger Entfernung in Richtung Norden am Werbellinsee entlang. So dann und wann lassen die Bäume einen Blick auf ihn zu. Schon nach 5 KM kommen die ersten Steigungen. Das glaubt man hier oben nicht. Mehrmals geht es heute noch bergauf und bergab. Diese “Berge“ sind die letzten noch sichtbaren Spuren der vergangenen Eiszeit. Der strahlend blaue Himmel von heute morgen wird immer mehr von Wolken verdeckt. Der zunehmende Wind aus West vertreibt sie jedoch schnell. Zeitweilig erahnen wir Regen. Heute aber bleiben wir tocken. Durch das malerische Städtchen Joachimsthal radeln wir gemächlich. Im kleinen Örtchen Glambeck erwarten uns gleich zwei Höhepunkte des heutigen Tages. Ein, zu einem Museum umgebauter Taubenschlag und nur einige 100 Meter weiter eine Radfahrerkapelle. Die Kapelle interessierte mich nicht sehr. Mehr der Radlertreff davor. Wer hier vorbeikommt muss anhalten. Der leckere noch warme Pflaumenkuchen ist ein Geschenk Gottes oder seiner gut gelaunten und witzigen Wirtin. Gut gestärkt geht es weiter in Richtung Angermünde. Vorbei an Wolletz mit Blick auf den See ohne Namen. Bis Steinhöfel ist noch so manche Steigung zu erfahren. Sonnenblumenfelder, soweit das Auge reicht, lassen die Herausforderungen am Horizont vergessen. Am Wegesrand stehen Apfel, Pflaumen und Birnenbäume. Das frisch gefallene und schon am Boden zerquetschte Obst verbreitet schon aus einiger Entfernung einen angenehmen Geruch. Das, mit geschlossenen Augen, wahrgenommene Aroma erinnert an eine frisch geöffnete Obstlerflasche. Die vielen kleinen Birnen sollten alle mal den Weg in eine Kelterei finden. Teilweise waren die Wege heute aber auch unwegsam. Pflaster- und Feldwege forderten uns heraus. Doch das Hotel Panorama lies dies alles vergessen. Heute Nacht darf es wie schon gestern regnen. Hauptsache morgen bleibt es trocken.

Sonnenblumenkind

Sonnenblumenkind

Der Richtige Weg

Der Richtige Weg

Berge in der Uckermark

Berge in der Uckermark

Berlin in Richtung Usedom 3. Tag 31.08 – 06.09.2013

Ratespiel: Welchen Wind hatten wir heute nicht? Wind, Wind von vorne, Wind von der einen Seite, Wind von der anderen Seite, Rückenwind, Gegenwind, Wind mit Regen, Wind und Sonnenschein, Windstille oder Fahrtwind? Die Lösung bekommt ihr am letzten Tag – falls ich es nicht vergesse. Wir hatten nach einer stürmischen und regnerischen Nacht einen guten Start. Bei 17c kamen wir die ersten 5KM gut in Richtung Norden voran. Jetzt aber änderte sich unsere Himmelsrichtung. Der Kompass zeigt in Richtung Westen. Von hier kommt auch der starke Wind. Die Wellen auf dem Oberuckersee haben uns heute Morgen bei unserem leckeren und entspannten Frühstück nicht angelogen. Kleine Schaumkronen auf den Wellen. Als mindestens Windstärke 4-5 auf dem Wasser. An Land, auf dem Rad ist das natürlich noch viel, viel mehr. Vor allem für meine Frau. Ich denke so vor mich hin, als sie sagt: “Es gibt wohl nicht viele Frauen die solche Strapazen auf sich nehmen um auf diese Weise ihren Urlaub mit Ihrem Mann zu verbringen“. Recht hat sie. Das ist keine Begeisterung am Radsport, dass ist Liebe. Unsere Reise geht durch ein Gebiet, welches stark von der Eiszeit geprägt wurde. Wir in Bayern sagen Hügel. Für die Norddeutschen sind es Berge. So einige dürfen wir heute erklimmen. Der Wind macht es uns nicht leichter. Zwischendurch gibt es auch Etappen auf denen es so richtig rollt. Leichter Schiebewind von hinten. Ausgehend vom Oberuckersee zum Unteruckersee, dem großen Potzlowsee kommen wir in Penzlau an. Ein Supermarkt und ein Kaffee sind unser Ziel. Wir finden beides und machen eine Pause. Weiter geht es bergan mit starkem Gegenwind und leichten Steigungen in Richtung Trebenow. Hier ändert sich die Fahrtrichtung und wir bekommen Schiebewind. Endlich. Bei Nieden folgt der erste Klamottenwechsel bei Martina. Noch eine Radler mehr wird über die Regenhose gezogen. Sieht lustig aus, macht aber Sinn und tut gut. Mit anderen Worten der Hintern ist im Ars.. . Jetzt erwarten uns Feldwege und auch der angesagte Regen kommt. Die Laune ist im Keller. Wir beide haben aber immer noch Humor und nehmen es gelassen. Unser Tagesziel ist Pasewalk. Bald schon erreichen wir es. Die wenigen Radler heute treffen wir hier wieder. Ein Paar sucht einen Campingplatz, ein anderes nur ein Hotel so wie wir. Wir gehen ins Hotel am Park und stossen frisch geduscht und in trockenen Klamotten “Auf den tollen Scheißtag“ an. Prost.

Straker Wind aus West

Straker Wind aus West

Die Ausnahme: Feldwege

Die Ausnahme: Feldwege

Berlin in Richtung Usedom 4. Tag 31.08 – 06.09.2013

“Pozdewolk“ was soviel wie “Ring des Wolfes“ bedeutet verlassen wir heute morgen bei 17c und fast blauem Himmel, nur einige Wolken sind am Himmel und verdecken zeitweilig die Sonne. Hurtig sind wir aus der Stadt hinausgekommen und befinden uns jetzt auf dem Radweg an der Landstraße in Richtung Viereck. Ein Dorf wie aus dem Katalog eines Immobilienmaklers. Alles Top. Hier gibt es keinen Müll oder sonstige Dinge die stören. Dir sichtbaren Dorfbewohner an diesem Dienstagmorgen sind gut gelaunt und halten, machen Ordnung. Die Wahlplakate der hiesigen, wohl angesagten Parteien an den Straßenlaternen machen mir ein wenig Angst. Wir fahren links und rechts von einer großflächigen Militäranlage umgeben, in Richtung Torgelow bis nach Eggesin. Dazwischen eine kurze Pause vor einem rot angemalten Feuerwehrhaus unter schattigen Laubbäumen. In Ückermünde lassen wir uns an der schön angelegten Hafenanlage bei “Rosi“ im Zelt einen Backfisch schmecken. Hier treffen wir auch ein noch junges Radlerpärchen aus Berlin wieder. Die beiden fahren auch den Weg von Berlin nach Usedom – allerdings erst ab Bernau und ab Ückermünde mit der Fähre auf die Insel. Schon einmal hatten wir kurzen Kontakt in Pozlow. Der junge und gestüme Robert meinte gestern es geht links nach Usedom. Wir folgten Ihm. Nach 1KM zeigte mein Kompass die Richtung nach Süden an. Wir wendeten. Die beiden Raser merkten erst nach 4 KM den Irrtum. Na ja, 4 KM zurück und bergauf mit Gegenwind sollten den beiden eine Lehre gewesen sein. Für uns sind die beiden ab jetzt die “Schummel Radler“ Von Ueckermünde bis Burgewitz geht es immer wieder im Wald auf engen, unbefestigten Wegen entlang. Die Buchen, Kiefern, Eichen und Birken rauschen im leichten Wind. Der sandige Boden lässt sich leicht fahren. Kaum Gegenverkehr an diesem Dienstag Nachmittag. Noch eine Kaffeepause bei Lena einlegen bevor es weiter in Richtung Anklam geht. Bisher haben wir so 50KM geschafft. Für das Ende der Tagesetappe ist es jetzt noch zu früh, also weiter. Gegen 15.30h beginnt der bisher freundliche Tag ungemütlich zu werden. Dicke dunkle Wolken ziehen schnell am Himmel auf und bringen den verhassten Regen mit. Erst als Nieselregen, wenig später als kräftigen Schauer. Mitten im Naturschutzgebiet gibt es keine Möglichkeit des Schutzes. Also im Regen weiter. Der vorerst schottrige Bodenbelag im Naturschutzgebiet wird später bis nach Anklam von Betonplatten abgelöst. Batam, batam, batam, batam….. Je nach Geschwindigkeit fühlte und hörte es sich an als fährt ein Regioexpress oder ein ICE über die Schienen. Für Martinas Hintern, trotz drei Radlerhosen eine echte Herausforderung. In Anklam treffen wir auch auf einen Radler der die vergangene Nacht in unserem Hotel verbrachte. Im Laufe des Abends treffen wir Ihn bei der aufreibenden Zimmersuche wieder. Zu guter letzt bekommen wir nach einer Stunde Zimmersuche im ERSTEN angefahrenen Hotel das letzte Zimmer. Morgen erreichen wir die Insel Usedom. Mal schauen wo wir den Tag beenden.

Blick auf das Stettiner Haff

Blick auf das Stettiner Haff

Durch den Wald nach Anklam

Durch den Wald nach Anklam

Im Naturschutzgebiet

Im Naturschutzgebiet

Berlin in Richtung Usedom 5. Tag 31.08 – 06.09.2013

Gab es wohl vor der letzten Eiszeit auch hier die berüchtigt gefährlichen und gefürchteten Säbelzahntiger. Grasten wohl auch herdenweise Mammuts die Steppe ab? Ich weiß es nicht. Die Eiszeit hat hier leider einiges liegen lassen. So zum Beispiel die vielen, über mehrere Meter hohen, Bodenerhebungen die das Radeln erschweren und auch die vielen, vielen Findlinge. Manch einer nur so groß wie ein VW Käfer andere so groß wie ein Mercedes Sprinter. Diese Giganten werden garantiert nicht geklaut. Heute morgen haben wir im “Hotel am Stadtwall“ in Anklam ausgiebig gefrühstückt. Das Rührei wurde frisch und genauso wie gewünscht zubereitet. Lecker. Genau die Portion Energie die ein Radler zu starten benötigt. Anklam war mit all seinen Sehenswürdigkeiten und seine Baustellen schnell verlassen. An der vielbefahrenen B109 radelten wir in Richtung Insel. Erst war die Stecke recht laut, später im Wald wurde es umso ruhiger. Der Duft von Gülle, das weit schon zu riechende Deo einer Hundehalterin vor uns und der nicht zuzuordnete Duft einer Eintopfkanone verwirrten mich. Wo zum Teufel kommt dieser für mich so bekannte Duft denn her? Nur 100 Meter vor uns, auf einem Parkplatz, stand ein mobiler Imbisswagen. Der große Parkplatz davor war gut gefüllt. Heute so gegen 11.30h standen schon einige Autos dort. Die hiesigen Kennzeichen verrieten den Geheimtipp an der Bundesstraße. Eintopf To go- oder zum hieressen. Für uns war es, nach dem späten Frühstück noch nicht an der Zeit abermals zu essen. Lange radelten wir durch den Wald meist auf befestigtem Belag, selten auf Sand oder Waldboden. Zügig kamen wir vorran. Nur die liegengebliebenen Erdwälle der letzten Eiszeit bremsten uns so dann und wann. Aber eine Steigung bringt auch eine Abfahrt mit sich. Diese genossen wir umso mehr. Von Pinnow nach Usedom ist er nur noch ein kleines Stück des Weges. Leider geht es immer in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Bundesstraße entlang. Die PKW`s und die kleinen LKW`s störten zunehmend. Die Brücke zur Insel ist nicht groß. Schnell sind wir, trotz des Verbotes fahrend, darüber. Der “Bewacher“ im Turm schüttelte den Kopf. Mir war es egal, Martina hat es nicht gesehen. Gut so. Den kurzen Weg nach Usedom, an der befahrenen Bundesstraße oder die längere Inselrundfahrt nehmen. Klar. Lange und gemütlich die Insel genießen. Hier kam uns auch die Idee heute in Polen zu übernachten. Doch bis dahin ist es noch weit. Schlappe 40KM. Erst einmal eine Pause in Karmin. Der Kaffee am “Hafen“ war so alt wie der diensthabende Hafenmeister. Kuchen gab es keinen und für die Toilettenbenutzung wurden 50ct berechnet. Eine Menge Geld für eine Rast am Stettiner Bodden. Unspektakulär fanden wir das Örtchen Usedom. Schnell waren wir durch. Über Dargen, Zirchow und am Flugplatz, mit den laut startenden und landenden Flugzeugen vorbei nach Garst bogen wir nach Kaminke ab. Direkt am Wasser machten wir eine Pause. Das leckere und schmackhafte Matjesbrötchen genossen wir auf einer Bank am Wasser in der Sonne. Nach Swinoujscie war es nicht mehr weit. Die letzten Kilometer fuhren wir auf toll ausgebauten Radwegen in die Stadt. Die Zimmersuche gestaltete sich schwierig. Radler für eine Nacht sind nicht gerne gesehen. Nach einer langen Zeit des Suchens, hier trafen wir auch unseren holländischen Radlerfreund wieder, fanden wir ein Quartier an der Strandpromenade. Eine Gaststätte war auch dabei und so konnte der angenehme Teil des Abends beginnen.

Kurz vor Usedom

Kurz vor Usedom

Eisenbahnhebebrücke

Eisenbahnhebebrücke

“Naturgewaltig“ ca. 200 Jahre einfach abgeknickt

“Naturgewaltig“ ca. 200 Jahre einfach abgeknickt

Berlin in Richtung Usedom 6. Tag 31.08 – 06.09.2013

Gibt es in Polen noch den Zloty oder schon den €uro? Was wissen wir eigentlich über unseren direkten Nachtbarn im Osten? Nun, ich bin davon ausgegangen das der €uro auch in Polen das Zahlungsmittel ist. Weit gefehlt. Vom €uro ist offiziell nichts zu sehen. Das Abendessen konnten wir mit Karte bezahlen. Auch die kleinen Einkäufe am nächsten Morgen waren mit dem €uro kein Problem. Nach unserer Abfahrt aus dem Hotel “Albatros“ waren wir schon nach einem Kilometer wieder in Deutschland. Ahlbeck. Ahlbeck begrüßte uns mit wunderschönen Villen, Hotels, Erholungsheimen und sonstigen Einrichtungen. Schnell war zu erkennen das die Eigentümer nicht immer privat Personen sind. Das ein oder andere Logo oder der Name des Hauses deutenten darauf hin. Der Radweg war vierspurig, autobahnähnlich ausgebaut. Nur die Leitplanke in der Mitte fehlte. Am heutigen Morgen war die fahrtrichtung aus Polen heraus angesagt. Hunderte Radler, weit über die 60 kamen uns entgegen. Es war Achtsamkeit angesagt. So manch ein Radler bremste mal schnell auf der Strecke ohne Grund ab. Stieg dann vom Rad um sich nur mal die Haare aus dem Gesicht zu streichen. Ich habe ja Urlaub und rege mich nicht auf oder “don`t worry be happy“. In Ahlbeck begaben wir uns gleich, noch am Mittag, auf Herbergssuche. Das war auch gut so. Es gabe viele freie Hotelzimmer, jedoch für einen Preis das unser Budget nicht zugelassen hat. Ein Insider gab uns einen Tipp. Um 15h waren wir bei der Zimmervermietung vor Ort. Schnell war das passende für uns gefunden. Beim betreten des Appartements fühlten wir uns schon wohl. Alles neu und picobello sauber. Nur 15 Gehminuten von der Promenade entfernt. Ein Geheimtipp wie gesagt. Die Adresse ist über mich zu erfragen. Jetzt sind wir auf unserer Insel angekommen. Hier bleiben wir noch weitere Tage und beenden somit die Radreise. Danke, dass ihr die letzten Tage bei uns ward und bis zum Nächstemal. Ein Teil der Rhön wird in Kürze an einem Wochende erradelt. Seit ihr alle dabei? Da war doch noch was – oder? Die Lösung ist: Windstille. Unsere Bewertungen der Unterkünfte und Gaststätten findet Ihr bei Tripadisor.de

Seebrücke in Ahlbeek

Seebrücke in Ahlbeek

Stand in Ahlbeek

Stand in Ahlbeek

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