02.09.2018 Lahnradweg Fachbach nach Wetzlar

Brrrrrrr, heute morgen bin ich bei 7 Grad aus meiner mobilen Herberge gekrabbelt. Neben mir „Biwakten“ (das ist schlafen unter freiem Himmel) 10 Jugendliche im Alter von 10-13 Jahren. Ich hatte mir Abends schon ausgemalt wie es sein wird wenn diese Jungs am Abend zum schlafen zurückkommen. Alles lief jedoch ruhig ab. Die Betreuer hatten sie den ganzen Zag über gefordert. Die Jungs waren so was von Platz. Die letzten beiden stellten nach 15 Min in der horizontalen auch ihr Gespräch ein. Einer hat in der Nacht geschnarcht und wurde gleich von seinen Nebenmänner angemacht. Es war schon ein tolles Bild die Jungs morgens wie die Mumien auf ihren Matten still liegen zu sehen.


Heute morgen hatte ich richtig schmacht auf einen wärmenden Kaffee. Den gab es aber erst in Bad Ems bei einer kleinen Bäckerei, dazu noch zwei frische und lecker duftende Rosinenbrötchen. Die beiden Besitzer machen ihren Job noch mit Freunde und viel liebe. Die Schlange der wartenden reicht bis auf die Straße hinaus. Und für die Stammgäste gab es noch einen netten Spruch zum Sonntag dazu. Bad Ems ist eine schöne kleine Kurstadt mit einer Spielbank und sauber abgelegter Parks und Gärten. Die Lahn schlängelt sich hier durch die Grünen Auen. Ich habe den anbrechenden Tag so richtig riechen können. Die Sonne kam erst gegen 11 Uhr jedoch nur für kurze Zeit dazu. Nicht zu vergessen sind die anstrengenden Anstiege und rasanten Abfahrten vor Dietz. In Limburg ist heute in der Altstadt noch Flohmarkt. Das macht das durchkommen mit dem Rad in den engen bergigen Gassen richtig anstrengend. Bei einem Italiener mache ich meine Mittagspause und lasse mir mein Frühstück in Form einer Pizza richtig schmecken. Bis nach Weilburg führt mich der Radweg auf teilweise losen Schotterwegen. Diese sind in Verbindung mit dem zur Mittagszeit zunehmenden Gegenwind kräftezehrend. Vor vielen Jahren bin ich diese Strecke gemütlich mit dem Wintersportverein Vollmarshausen gefahren. Damals war es von Löhnberg nach Limburg und zurück eine Tagestour. Heute bin ich den Abschnitt mal eben so gefahren. Einige Kilometer nach Bad Ems ist die Lahn nicht mehr für motorisierte Boote zugelassen. Hier toben sich jetzt die Kanu und sonstigen Paddelboot Fahrer aus. Sei es gemütlich ganz alleine, als Pärchen oder in der Gruppe.
Die Heranwachsenden, egal ob Mädchen oder Jungs waren die lautesten. Imponiert hat mich eine Gruppe von Paddlern mit viele Schwänen um sich rum. Die sind einfach so nebenher mit geschwommen. Sollten die Tiere wohl heute Abend das Abendessen sein. Ich weis es nicht was soll es bedeuten….


In Löhnberg machte ich meine Colapause und habe dort ganz spontan entschieden noch bis nach Wetzlar zu radeln. Diese Strecke war nicht mehr so schön. Ging teilweise an den Bundesstraßen entlang und über die langweiligen Felder. Die Rezeption des CP schließt in der Nebensaison um 17 Uhr. Ich wollte es noch schaffen. In Es hat wegen 10 Minuten nicht geklappt. In Wetzlar habe ich mich verfahren, musste mich noch durch die Massen an Fußgängern die das „Tigerentenrennen“ verfolgten schlängeln und gegen den Wind ankämpfen. Macht aber nichts. Eine Info sagt aus das ich mir einen Platz suchen soll und mich am nächsten morgen an der Rezeption melden soll. Das ist Vertrauen und Kundendienst. Zum Abendessen bin ich heute in der angrenzenden Fischerhütte. Hier hat der Grieche das sagen und ich lasse mir ein leckeres Gyros munden. Den Ouzo nach dem Essen bekomme ich hoffentlich gratis. Den haben wir deutschen ja schon mit der 80 Milliarden Finanzspritze zur Rettung von Griechenland in den letzten Jahren schon bezahlt – Oder? Ironiemodus aus!

01.09.2018 Rhein- / Lahnradweg Inselrhein-Heidenfahrt nach Fachbach an der Lahn

Ich hatte in der Nacht mein Zelt auf „durchlüften“ gestellt. Das war im nachhinein nicht gut. Schon um 3 Uhr wurde ich durch eine kalten Nase und kalte Füße wach. Schnell alles zugemacht und versucht weiterzuschlafen. Nur das gute Verstecken des Gesichtes im Schlafsack hat weitergeholfen. Bis zum Sonnenaufgang nochmal richtig geschlafen. So gegen 6 Uhr gingen die ersten zur Toilette. Ab dann war es mit schlafen vorbei. Ich rollte mich um 7 Uhr aus dem Zelt und fuhr um 8 Uhr schon vom CP. Es ging immer hinter dem Deich entlang Richtung Bingen. Vorbei an großen und gepflegten Plantagen mit Äpfel- und Pflaumenbäumen. Die Bäume waren voller Früchte. Die Ästen hingen teilweise bis zum Boden. Manche Äste wurden sogar abgestützt. Die Früchte am Boden rochen nach mehr. Nein, ich habe keine geklaut.


Ich freue mich schon beim nächsten Einkauf im Supermarkt auf die Früchte. Dafür lasse ich die schönen und gespritzten Dinger aus China oder sonst woher gerne liegen. Die paar Cent mehr sind es mir wert. Es waren nur 8 km bis zur Fähre. Sie brachte mich von Ingelheim nach Oestrich-Winkel. Dort ging es immer am Rhein und der nahen Straße entlang bis nach Rüdesheim. Welch eine Überraschung! Ab hier war für Radler gesperrt und ich durfte erneut die Fähre auf die andere Seite nutzen. Das waren jetzt schon zwei mal 2,50 €. Der Kassierer auf der Fähre meinte das vor Lahnstein nochmal die Möglichkeiten bestehen um überzusetzen. Er bot mir auch gleich eine Zehnerkarte an oder über Koblenz zu fahren. Sind nur 15 Km mehr, meinte der Gute. In Bingen bin ich verbotenerweise durch einen Wunderschönen Park mit vielen Skulpturen gefahren. Das hat mich sehr beeindruckt. Irgendwo bin ich dann wieder rüber. Nach 50 km und noch vor 12 Uhr bin ich am Loreley Schieferfelsen vorbei.

Den Abstecher auf die Insel habe ich glatt wegen des starken Verkehres und dem Straßenseitenwechsel verpasst. Ich konnte die gute noch von der Straße ablichten. Meine Mittagspause machte ich nur kurze Zeit später in einem Biergarten am Rhein. Die Kilometer nach Lahnstein zogen sich. Ich wurde Müde und erschöpft. Der Radweg war nur teilweise angelegt und ich durfte oft über Kilometer auf die befahrenen Straße ausweichen. Diese Seite wird von mir nicht empfohlen. Oft sah ich die vielen Radler auf der anderen Seite. Diese hatte ich vor einigen Jahren schon mal mit Martina befahren. In Lahnstein machte ich erneut Pause. Jetzt war ich müde und schlapp. Der eintönige Blick auf die Schiffe am Rhein lenkten mich nicht mehr ab. Die Berge direkt rechts neben mir beachtete ich fast nicht. Es ist schon erstaunlich wie viele Schiffe den Rhein und in welcher Frequenz befahren. Alle 60 Sekunden kam ein neues vorbei. Ich stelle mir gerade vor das die Schifffahrt wegen Niedrigwasser eingestellt wird. Wie an einer Perlenkette würden die Schiffe am Rhein liegen. Welch ein Schaden für die Unternehmen. In Lahnstein genoss ich den Blick von der Lahnbrücke auf die Mündung.

Jetzt geht es die Lahn hoch. Mit Schiebewind aus Westen Der Bruder, der Gegenwind, hat mich heute fast den ganzen Tag geärgert. Nur noch gute 10 km bis zu meinem heutigen CP in Fachbach an der Lahn. Der beste CP für mich in diesem Jahr! Hier der Link dazu:

https://www.camping-beachclub.de/

Die Zeltwiese liegt etwas oberhalb des Platzes und bietet einen ungetrübten Blick auf die Lahn. Die sanitären Anlagen sind zu 100% in Ordnung und sauber. Die Mitarbeiter incl. den Besitzern sind kundenorientierte und super freundlich. Da kann nichtmal ich nicht meckern. Morgen geht es weiter die Lahn hoch. Mal schauen wo ich lande.

31.08.2018 Main/Rheinradweg Mainaschaff nach Inselrhein-Heidenfahrt

Wind Nord/Ost, Startbahn null-drei Bis hier hör‘ ich die Motoren
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei
Und es dröhnt in meinen Ohren. Und der nasse Asphalt bebt. Wie ein Schleier staubt der Regen. Bis sie abhebt und sie schwebt, der Sonne entgegen. Ich war ja der Meinung das der Lärm von der A3 nach dem Abendessen nachgelassen hat. Doch jetzt hörte ich die Flugzeuge im Landeanflug auf Frankfurt. Sonst gab es in der Nacht auf dem wenig besuchten CP nichts besonderes. Auf der Zeltwiese stand am Abend nach meinem Essen dann doch noch ein großes Zelt. Pünktlich zum Sonnenaufgang ging mein Wecker. Wäre da mal die Sonne gewesen. Bei 14 Grad startete ich bei bewölkten Himmel in Richtung REWE. Dort gab es einen guten Kaffee und entsprechende kalorienhaltige Gebäckteile. Bis 12 Ihr gab es keine Sonne. Es war schon recht frisch an den Armen und Beinen. Die Strecke ging heute von einer kleinen in die nächste kleine Stadt. Auf das gekurve durch die bebauten Straßen hatte ich so gar keine Lust. Doch weit gefehlt. Von den Häusern habe ich kaum was gesehen. Der Radweg ging fast ausschließlich am Main entlang. In Offenbach fand ich den Idealen Platz für meine 90 Minuten Mittagspause an der Gerbermühle direkt an der Mainpromrnade. Der saubere und ansprechende Biergarten hat mich direkt vom Radweg auf die Terrasse gezogen. Die Speisenkarte beinhaltet regionale Gerichte und das ganze ist gar nicht teuer. Für mich ist es jedoch noch zu Früh für mein Essen. Gemütlich ging es durch Frankfurt auf super und breit ausgebauten Radwegen. Die Sonne wärmte von oben und lies Frankfurt am Main im besten Licht erscheinen. Bis kurz vor Höchst war alles im Lot. Dann habe ich mich auf meiner Radkarte falsch orientiert und bin, weil ich zu geizig war, nicht mit der Fähre gefahren, im Nirwana gelandet. Nur einen Kilometer weiter war ja eine Brücke über den Main. Das ich die Brücke nutzte war ja ok. Ich stand auf der anderen Seite direkt am Osttor der Chemischen Werke von Höchst. Und da war kein durchkommen. Ich kurvte durch die kleinen Straßen und bin fast auf die Umgehungsstraße gefahren. An einer Ampel fragte ich ein Ehepaar nach dem Weg. Der Mann erklärte mir nicht die Strecke. Vielmehr ist es vorgefahren und hat mich durch die verzweigten Straßen der Wohngebiete direkt am Schwarzbach entlang zum Main gebracht. Danke nochmals dafür. Ich hätte den Weg in keinen 20 Minuten selbst gefunden. Nur noch 25 km bis Mainz. Das diese wegen einer Umleitung durch die Weinberge führten hat mir keiner gesagt. Es ging zweimal steil Bergauf. Auch ein anderes Radlerpärchen fluchte laut vor sich hin. Der tolle Ausblick auf den Main von oben und direkt auf die mit vielen vollen Trauben behangenen Reben in den Hängen haben das wieder gut gemacht. Ich hätte mit fast einen Traube geklaut. Jedoch hielt mich die Erinnerung an eine sauere Traube bei Würzburg vor einigen Jahren im Oktober davon ab. Kurz vor Mainz gönnte ich mit einen sauer gespritzten Apfelwein. Der bekam mir gar nicht gut. Mein Magen rebellierte und mein Hirn wurde in der Sonne matschig. In Mainz empfing mich der volle Verkehr. Es machte mir keinen Spaß über die Brücke und dann noch auf einer viel Befahrenen Straße Richtung Bingen zu radeln. Nach 110 KM hatte ich meinen CP erreicht. Er liegt wunderschön am Rhein. Das Schnitzel ist auch lecker und reichlich. Das war es aber auch schon. Morgen geht es bei Ingelheim mit der Fähre auf die andere Seite des Rheines in Richtung Lahnstein.

30.08.2018 Mainradweg Stadtprozelten – Mainaschaff

  Der Zug um 8.20 Uhr nach Stadtprozelten, mit drei maligem Umsteigen sollte mich bis 12.30 Uhr zu meinem Ausgangspunkt meiner, in diesem Jahr letzten, Radreise bringen. Und das hat auch geklappt. Die Umsteigezeiten habe ich auf „Normal“ in der Buchungsapp der Deutschen Bahn stehen lassen. Das ist nicht immer gut. In Hanau huschte ich mangels Aufzug und 7 Minuten Verspätung gerade noch so,atemlos, in den Anschlusszug. Wie immer in solchen Situationen in den falschen Wagen aber das macht mir mittlerweile ja nichts mehr aus. Hauptsache die Türen gehen hinter mir zu. Bei 21 ^ ging es am Startpunkt los. Ich rollte erst einmal ohne nur einmal in die Pedale zu treten zum Main hinab. Dort fand ich das Schild mit der Aufschrift Aschaffenburg. Der Radweg ist überwiegend befestigt und lässt sich super fahren. Es geht fast immer in Sichtweite des Main‘s entlang. Nur eine kurze Strecke führte an der Bundesstraße entlang. Erstaunlich viele Reiseradler im mittleren Alter waren unterwegs. Das zeigte sich am Morgen auch schon an den vielen Rädern im Zug. Erst gegen 14 Uhr kam die Sonne heraus. Das es mir am Mittag noch zu frisch war habe ich auf die Radhose und das Polster verzichtet. Das rächte sich später. Zum Schluss bei meiner Ankunft am CP hatte ich doch 26 ^ auf dem Thermometer. Entsprechend habe ich, auch wegen dem heftigen stetigen und böenartigen Gegenwind, geschwitzt. Heute bin ich bestimmt an fünf CP vorbei oder mitten durchgefahren. Die meisten Menschen wissen gar nicht wie viele CP es in ihrer Umgebung gibt. Es machte Spaß in den Pausen den Enten und Schwänen auf dem Main zuzusehen. Langsam tuckerten die Lastkähne Majestätisch vor mir vorbei. An den Schleusen hatte ich immer die Chance schneller zu sein. Was mir bis zuletzt auch gelungen ist. Die Sonne wird jetzt um 17 Uhr noch immer stärker. Gut das ich meine Bleibe in meinem 10000 Sterne Hotel schon aufgebaut habe. Hinter mir rauschen die Autos und LKWS auf der A3 an mir vorbei. Hier auf dem CP Mainparksee ist alles in bester Ordnung. Der Empfang war freundlich und informativ. Die sanitären Anlagen sind sauber und top gepflegt und mein obligatorisches „Zeltaufbaubier“ gab es auch gut gekühlt an der Rezeption. Alles Gut. Heute geht es früh auf die Matte. Morgen will ich schon zeitig los um an den Rhein zu kommen. Ach wo geht es eigentlich hin? Rest Main – Stück Rhein – und die Lahn aufwärts bis zur Quelle ist der Plan. Den Abend lasse ich im Seestüberl mit einem leckeren Schnitzel ausklingen. Natürlich will ich alle noch einmal motivieren für mein Projekt auf www.freidurchatmen für die Mukoviszidose Selbsthilfegruppe e.V. in Kassel zu spenden. Viele machen es ja regelmäßig, was mich ungemein freut, andere möchte ich noch dazugewinnen. Bist du als Erstspender auch dabei?
Bis morgen. 

09.08.2018 Weserradweg Lahde nach Bollen

Der letze Abend hatte es noch in sich. Als ich nach meinem orientalischen Abendessen auf den CP zurückkam würde ich noch nach Brötchen für morgens gefragt. Dabei kam ich mit der Dame die diesen Job, als Rentnerin für den neuen Besitzer dieses Jahr, mal so macht ins Gespräch. Sie hat mich doch glatt auf einen Malteser eingeladen. Da er so guuut nach Kümmel schmeckt wurde der Schnaps aus der schon halb vollen Flasche in einem edlen Glas warm eingeschenkt. Brrrrr. Es waren bestimmt 6 cl. So genau nahm es die Dame in ihren Zustand auch nicht mehr. Zum Frühstück hatte ich mit gestern Abend schon eine Bäckerei ausgesucht. Der Kaffee war lecker und die süßen Teile ebenso. So konnte ich gut gelaunt bei 23 Grad in den Tag starten. Bis nach Nienburg waren es gute 55km und ich hatte geplant dort um 12 Uhr meine Mittagspause einzulegen. 10 km vor Nienburg wurde es merklich kühler und windiger. Nur noch 3 Km und ich bin in Nienburg. Der Himmel öffnete seine Schleusen und es schüttete aus Eimern. In Nienburg suchte ich mir eine Kneipe um mich aufzuwärmen und zu trocknen. Dabei habe ich auch gleich noch das Mittagsangebot mit Nudeln verzehrt. Gegen 13 Uhr sollte der Wind sich drehen und aus Süden kommen mich schieben. Auf diese Vorhersage war auch wieder mal kein Verlass. Bis 16 Uhr hatte ich den Wind noch von vorne und der Seite. Meinen CP hatte ich mit in Höhe von Verden ausgesucht. Kurz bevor ich dort ankam habe ich gesehen das es nur noch 15 km nach Achim sind. Also nochmals mit Hilfe des jetzt vorhandenen starken Rückenwind kräftig in die Pedale treten. Der CP Deichkind in Bollen war schnell erreicht. Die Zeltwiese war gut gelegen und es gab neben Essen auch noch die saubersten und modernsten Sanitären Anlagen die ich bisher gesehen habe. Die Speisenkarte ist hochpreisig. Heute gibt es jedoch ein Grillbuffet. Die Salate und Beilagen sind in Chaifing dishes innen aufgebaut. Draußen grillt der Chef persönlich. Wäre da nicht der aufkommende Sturm gewesen. Kurz nachdem der Grill an war wurde es windig und dunkel. Nur Minuten später ging ein 30 Minuten Gewitter auf diesen Flecken nieder. Der Koch war durchnässt. Ich wollte draußen ein Foto machen. Jedoch kam ich nicht vor die Türe. Der Wind drückte dagegen und der Regen traf mich mit voller Wucht hat bevor ich draußen war. Dazwischen kam noch ein Radler aus Litauen an. Er war pitschnass. Der Boden im Lokal musste zwei mal gewischt werden. Nach dem Essen und nach dem Unwetter ging ich erstmal zu meinem Zelt. Es steht noch. Und ich denke es ist auch von innen trocken. Morgen habe ich weniger als 100 KM vor mir. Ich kann also ganz entspannt losradeln und am Ende der Tour muss ich auch kein Zelt mehr aufbauen. Irgendwo muss ich noch ein leckeres Fischbrötchen zu mit nehmen. Mal schauen wann mich morgen eines anlacht.