N – 03.07.2016 Vadsø nach Skippagurra (Nordkapp)

Die abermals helle Nacht habe ich entsprechend gut auf meinem schweren Ledersofa in der Lounge im Oberdeck verbracht. Es gab zwar Gardinen zum verdunkeln die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten. Im Laufe der Nacht gesellten sich noch drei weiter junge Passagiere dazu. Davon habe ich nichts bemerkt. Das Schiff lief 30 Minuten vor der Zeit im Hagen von Vadsø ein. Das brachte meinen Zeitplan, der nach der Morgentoilette und einem kleinen Frühstück, noch ein Nickerchen vorsah durcheinander. Um 6.50 Uhr stand ich schon an der Pier. Sie Sonne schien von leicht mit Wolken durchzogenen Himmel. Der Wind kam leicht aus östlicher Richtung. Mein Tagesziel liegt im Westen. Somit die besten Vorraussetzungen für den heutigen Tag. Heute ist es flach. entsprechend gut komme ich voran. Um 8,15 Uhr finde ich einen Rastplatz mit einer Bank und einem Tisch und einer Toilette. Diese Kombination gibt es hier in Norwegen nur sehr selten. Mein Frühstück besteht heute aus einem Cappuccino und einmal Penne mit Tomate – Mozzarellasauce verfeinert mit kleingeschnittenem gekochtem Schinken. Unterwegs pausierte ich noch an einem Museum welches über die Grabstätten hier am Berg informierte und an einer Beton Konstruktion mit kaltem Wasser und einer sauberen Toilette. Die heute passierten Supermärkte alle zu. Ich werde versuchen mich an einer Tankstelle mit weiteren Vorräten für den Tag einzudecken. Heute sind die kleinen Stechmücken sehr aktiv. Schon zum Frühstück Habe eine Familie von ihnen ausgelöscht. Auch von hier oben wieder ein herrlicher Blick in den langgezogenen Fjord. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Berge nicht mehr so hoch. Es fehlen auch die Weisen flecken mit dem Schnee von letzen Winter. Das Wasser ist türkis bis hellblau mit all seinen Nuancen. Das Wasser spiegelt sich in der Sonne und die Wellen brechen mit leichten Schaumkrönchen an den Steinen am Ufer. Heute fallen mir nur die Möwen auf dem Wasser auf. Sonst ist kein Vogel zu hören. Die Frequenz der vorbeifahrenden Autos beschränkt sich am Vormittag auf maximal 5 pro Stunde. Nachmittags wird der Verkehr unerheblich mehr. Nun geht es weiter zum Ende des Varangerfjordes nach Varangerbotn zur nächsten Pause. Ich hatte schon von weitem einen „Imbiss“ gesehen. Der war zwar schon mit „vier Schwerarbeitern“ besetzt, leider doch nicht in der Lage ist mir einen Kaffee zu verkaufen und das Wifi zu aktivieren. Um 13.00 Uhr machen wir erst auf sagte einer zu mir. Na die 52 Minuten bis dahin…. Ich fuhr weiter. Jetzt kamen die Steigungen und der Gegenwind. Satte 400 HM hatte ich auf 60 km. Reicht für heute erst einmal. Die Gegend war wieder ganz anders als noch am letzten Fjord. Den CP in Tanabru hatte ich mir schon Zuhause ausgesucht. Er war eine gute Entscheidung. Jetzt nach dem Zeltaufbau und der erfrischenden Dusche erstmal schlafen, schlafen, schlafen…. Die letzten Nächte auf der Fähre liegen doch schwer in den Knochen. Es ist egal wie spät es ist. Es ist immer hell. Also was soll es. Gute Nacht heute um 16.00 Uhr. 

   
    
    
    
 

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