24.05.2012

Satte 21c am Morgen. Strahlender Sonnenschein. Das ideale Wetter für die heutige Tour. Ein kleiner Abstecher zur Donauquelle und schon geht s los. Die Donauquelle typisch deutsch mit einem Zaun umgeben. Keine Chance die Trinkflaschen mit dem herrlich kühlem, klarem Wasser für die Reise zu füllen. Wir fahren ganz gemütlich entlang der saftigen Felder und Wiesen. Kaum ein Berg bremst uns aus. Wir genießen die Rapsfelder und bunten Blumenwiesen. Die noch kleine Donau leutet im Sonnenschein. Die Lärchen trillern in luftiger Höhe ihr Lied. An der Donauversickerung angekommen machen wir unsere erste Pause und einen kleinen Spaziergang. Die Versickerungsflächen sind voll geflutet. „24.05.2012“ weiterlesen

23.05.2012

“Ich hätte nicht gedacht, dass 38 KM so laaaaang sein können!“ Das waren Martina`s Worte kurz bevor wir in Donaueschingen ankamen. Heute morgen um kurz nach 9.00h ging es los. In der Nacht hatte es kräftig geregnet. Um 7.00 h hatte ich nicht gedacht, dass wir vor 10.00 h loskommen. Die Wolken rissen auf, die Sonne kam hervor und wir konnten trocken starten. Schon nach 10 Km hatten wir den Rheinfall in Schaffhausen erreicht. Aus der Ferne war er schon zu hören. Mächtig stürzten sich die Wassermassen über die Felsen. Diese trotzten im Nebel fest den rauschenden Wassermassen. Eine Reisegruppe aus Indien wuselte herum. Alles, auch wirklich alles wurde fotografiert. Wir brauchten nicht um ein Foto bitten. Der Umgang mit meinem Fotoapparat musste nicht erst erklärt werden. Schon war das Foto, incl. der vom indischen Fotografen gewünschten Pose, fertig. Wie sagen die Werbestrategen: Inder Inside oder so. Im Hinterkopf habe ich auch den Spruch:“Wer hat’s erfunden?“ „23.05.2012“ weiterlesen

22.05.2012

In der vergangenen Woche war mein Hauptaugenmerk auf den Wetterbericht im Süden Deutschlands gerichtet. Die Regenwahrscheinlichkeit wurde, je nach Web Seite, von 85% bis sogar 99% angekündigt. Angekommen am Montagnachmittag in Bad Säckingen haben wir uns recht unbedarft auf die Hotelsuche begeben. Für uns war klar, daß es jetzt zur Nebensaison kein Problem sein sollte. Denkste! Nach zwei Stunden Suche per Pedes, während dieser Zeit haben wir auch gleich die Stadt kennengelernt, haben wir dann im sechsten Hotel ein super Zimmer in Hotel zum Hirschen gefunden. Wir kamen im Hotel, vom Regen überrascht und durchnässt an. Das Hotel ist etwa 1.5 Km von der Innenstadt entfernt. Die netten Gastgeber haben uns an ihrem Ruhetag den Check In ermöglicht und am nächsten Morgen ein super Frühstück serviert. Meine Empfehlung für alle Radler. Bei 16c ging es am Morgen an der ältesten Holzbrücke Europas los. Die Sonne schaffte es durch die restlichen dicken Wolken zu scheinen. Nach dem starken Regen in der Nacht war die Luft klar und angenehm.
Gurgelnd, grummelnd und rauschend Vater Rhein rechts von uns. Mal laut und auch still begleitet er uns die meiste Zeit. Wir fahren heute den Rheintalradweg in Richtung Bodensee.
Obwohl der Name an den Fluss erinnert geht es auch gewaltig in die Höhe. Steigungen bis 14% sind zu bewältigen. Gut das es sich dabei nur um Abschnitte von wenigen Metern handelt. Wir finden herrliche Plätze zum Rasten direkt am Fluss. Auf der Strecke begegnen uns die ersten Radlergruppen. Meist unternehmen sie Tagestouren. Auch einige gut gelaunte Fernradler kommen uns unterwegs entgegen. Ja das Wetter ist toll. Das merkt man auch den Radlern an. Vergessen sind die kalten 4c vom Ostermontag, die nassen Klamotten und die kalten Finger. Mit neuer Motivation geht es weiter. Nur ein Ziel: 5000 Km in drei Jahren bis nach Istanbul. Der Radweg ist gut ausgeschildert. Noch kein mal verfahren. An einer Steigung fällt mir ein Haus auf. Es gehört, so denke ich, einem Gärtner. Der Name ”La Rose”. Auch die Gardinen sind in einem satten Dunkelrot gehalten. ;-). Das Bild ist schnell vergessen. Die Steigung von 15% liegt vor uns. Oben angekommen ersteinmal Trinkpause. Die Lunge ist fertig. Das Atmen fällt schwer. An “FREIDURCHATMEN“ nicht zu denken. Weiter geht es durch die ersten Kirsch- und Apfelbaumfelder. Der Bodensee ist nicht mehr weit. Die erste Einreise in die Schweiz steht uns bevor. Gibt es noch Grenzkontrollen für Radler? Ohne zu bremsen reisen wir ein und aus. Ein Vorgang der uns auch morgen noch einmal erwartet. Die unterschiedlichen Radwegweiser lassen keine Langeweile aufkommen. Schnell gewöhne ich mich daran. Wann werden sie wohl in Europa einheitlich sein? Heute bin ich meinem großen Ziel wieder einen kleinen Schritt näher gekommen. Wir lassen den Tag auf einer Terrasse in Lottstetten bei einem leckeren Essen ausklingen. So soll es weitergehen. Wir freuen uns.
1630 Km war der Tachostand heute morgen. Jetzt sind es 68 Km mehr. In 4:40 Stunden haben wir 419 Höhenmeter bewältigt. Morgen ist Regen angekündigt. Hoffentlich kommt der Regen wieder in der Nacht.

Bed & bike
Schneckentempo

18.05.2012 Der Tag der Abrechnung

Amnon, Michael, Elke, Uwe, Svenja, Jan, Luisa, Michaela, Monika, Rainer, Bettina, Frank, Tim und Levi haben etwas gemeinsam.

Sie alle haben sich für die erste Etappe meines Projektes “ Freidurchatmen“- eine Reise mit dem Rad vom Atlantik  bis hin zum schwarzen Meer- mit einer Spende engagiert.

Heute Abend traute ich meine Augen nicht. Die erwartete Mail von  Frau Grebe, vom Mukoviszidose e.V. in Kassel, mit der Aufstellung der Spender ist angekommen. Eine solch hohe Summe habe ich nicht erwartet, damit habe ich ja nun wirklich nicht gerechnet! Gesamt € 908,61. Im Namen des Mukoviszidose e.V. möchte ich mich von Herzen bei ALLEN bedanken! Es freut mich sehr, dass alle ausgesprochenen Spenden eingezahlt wurden. Jeder Cent dieser Spenden, die auf dem direkten Weg und ohne Abzug verwendet werden, bereitet Freude und macht Freunde.

Jetzt bin ich in eurer Schuld. Habe ich nicht ein Abendessen für bis zu 4 Personen bei mir versprochen? Besteht das Menue nicht aus den Leckereien, der von mir durchfahrenen Provinzen in Frankreich und der Schweiz? Ist der dazugehörige Wein nicht schon in meinem Keller? Ach, das Menue – auch das ist schon in meinem Kopf zubereitet. Jetzt noch die Gourmets einladen und den Termin finden.

Etwas Wichtiges fehlt noch! Ich zerbreche mir schon seit einigen Minuten den Kopf. Keiner hilft mit dabei dieses Problem zu lösen.

Wer sind meine Gäste?

Rainer D. aus Hamburg hat zusammen mit seiner Frau die größte Spende erbracht. VIELEN DANK. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen Abend.

Ich wünsche uns allen noch viel Spaß beim Lesen und Erleben des Blogs.

Allen Spendern noch einmal ein aus vollstem Herzen kommendes DANKESCHÖN- Ohne euch und eure Unterstützung würde ein ganz großer Teil der Motivation fehlen.

Für die nächste Etappe im Mai 2012 von Bad Säckingen in Richtung Passau habe ich meine Frau als Unterstützung und Begleitung dabei. Danach geht es im Jahr 2013 wieder weiter, alleine bis nach Bukarest weiter.

Für die letzte und auch Königsetappe,  über Rumänien, Bulgarien, Ukraine in die Türkei, im Frühjahr 2014 suche ich noch einen Mitfahrer.
Radl- und Naturbegeisterte mit einer gewaltigen Neigung zum Unberechenbaren, können sich jetzt schon bei mir melden.

Am ersten Montag im Juni bin ich beim Mukoviszidose e.V. zur monatlichen Versammlung eingeladen. Ich freue mich schon die Mitglieder persönlich kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen!

Für mich geht heute einer der schönsten Maiabende zu Ende.

Schon in wenigen Tagen sitze ich wieder auf dem Rad. Gerne lade ich euch ein in meinem Blog mit dabei zu sein.

16.04.2012

Wie geht es nach 1370 km nun weiter?

Nachdem die Wunden am Hintern verheilt, die Beine wieder zum Gehen zu gebrauchen sind, der Geist sich wieder an den Alltag anpasst und der normale Tagesablauf mich in Anspruch nimmt, sind doch noch einige Fragen offen.

Weiter geht es damit, dass bis Ende April alle versprochenen Spenden eingegangen sein sollten.

Danach wird auf dieser Seite, der Geniesser des Abendessens bekannt gegeben. Noch ist alles offen!

In Bad Säckingen habe ich die erste Etappe beendet. Von hier aus geht es im Mai, zusammen mit Martina,  über den Rheintalradweg in Richtung Donauquelle weiter. Das Ziel ist noch offen.

Ich möchte mich an dieser Stelle schon einmal für die Unterstützung durch mein Team Zuhause bedanken. Marlene und Franz haben die Texte für mich verwaltet und die Bilder eingestellt. Für die Pannen am Anfang bitte ich um Verständniss. Meinen Dank auch an meine Frau, die dieses Vorhaben nicht uneigennützig, tatkräftig unterstützt.

Viel Freude machen mir die vielen netten Gespräche mit meinen Freunden. Es ist schon ein gutes Gefühl, zu wissen wie sehr diese Leistung gewürdigt wird. Kaum einer hat es mir zugetraut. Danke.

Was interessiert euch noch so an dieser Reise? Welche Themen soll ich beim nächsten Mal bearbeiten?

Die Fragen könnt Ihr gerne über das Kontaktformular an mich herantragen.

Bis zum nächsten Mal.